Vitale Komik – Lachstürme um Otto II.
(LVZ vom 19.3.2002)
...Hoffmann wächst Stück für Stück an Reutters präzis-fließenden Sprachduktus heran. Irgendwann sind Unterschiede weg: Otto II. steht auf der Bühne...

...Unbeweglich auf einem Fleck stehend, die Hände vor dem Bauch gefaltet, kräht Hoffmann lang gezogene Vokale in den Saal und setzt treffsicher die Pointen in den Witzketten der offenbar ewig zeitlosen Strophenlieder...

...im Lehrer, dem Zensor, ...werden Lebensstationen und Zeitgeist aus Reutters Tagen deutlich. Und die Wurzeln der melodisch einfachen, umwerfend komischen Lieder, die Pianist Karsten Wolf mit diszipliniertem Feingefühl begleitet. Riesenbeifall und Lachstürme in der Pfeffermühle. (B. Locker)

 

Cabinet-Preis 2002 verliehen
(LVZ vom 8.10.2002)
Riesenbeifall. So wie für die Leipziger Meigl Hoffmann und Karsten Wolf und die Ausschnitte aus ihrem Otto-Reutter-Programm „Lass dir bloß die Nase ändern“. Beide bestens aufgelegt, detailsicher und von überlegener Eleganz. Hoffmann trifft den Witz und Geist Reutters eben mit traumwandlerischem Gespür. (B. Locker)

 

Kolossal komische Könner
(Das Magazin – Oktoberheft 2002)
Das Programm, das er zusammen mit dem Pianisten Karsten Wolf entworfen hat, heißt ... und wird so gefeiert, dass es mittlerweile schon heißt, da stehe „Otto II.“ auf der Bühne. Regisseur der Nasen-Inszenierung ist Martin Verges.

 

Der ganz normale Wahnsinn
(FAZ vom 11.2.2003)
Hoffmann ist als Reutter-Spezialist ein Phänomen: Er gehört zu den wenigen Interpreten, die an einem solchen Abend nicht die Sehnsucht nach dem Original erwecken und dennoch mehr sind, als ein Stimmen-Imitator. Der Kabarettist ... hat die Reuttersche Rhetorik, Artikulation, Sprachkunst offenbar bis in alle Details studiert. Physiognomie und Studium der Vortragskunst erwecken tatsächlich die Illusion, Otto II. sei als Phantom seines Vorgängers da. (H. Budweg)

 

Otto-Reutter-Abend der Superlative
(Rheingau Echo vom 13.2.2003)
Der ganze Abend war rundum ein purer Genuss, die Gäste waren begeistert und ohne mehrere Zugaben kamen Meigl Hoffmann und Karsten Wolf nicht von der Bühne.

 

Auch Engel werden schwach
(Wiesbadener Tageblatt vom 10.2.2003)
Hoffmann hauchte jeder Figur gewitzt Leben ein, doch seine Paraderolle war der Star selbst. In Leipzig wird er darum zurecht auch als „Otto II.“ gefeiert. Tatsächlich rollt er das „r“ bestimmt noch einen Tick stärker als das Original und verzieht dabei keine Miene. (D. Honsack)

 

Alles wegen die Leut’! Reutters kongenialer Widergänger im Obelisk
(Potsdamer Neueste Nachrichten vom 6.10.2003)
Tolle Idee, erstklassige Ausführung, worin es Hoffmann immer wieder gelang, seinem Vorbild treu zu sein und doch zugleich er selbst zu bleiben... Ein wirklich guter Schauspieler und Sänger. Beifallsstürme und sichtbare Freude diesseits und jenseits des Parketts... Das Original-Programm jedenfalls war von kultivierter Klasse, von feinem Humor und tieferem Geist. (G. Paul)

 

Schwarzhumoriger Menschenanalytiker
(Neue Westfälische vom 17.11.2003)
Begleitet von seinem Bühnenpartner Karsten Wolf, anhand eines verschmitzt-ironischen Pianospiels immer präsent, entriss Meigl Hoffmann die Couplets des Berliner Querdenkers der Vergessenheit und führte sie einer Gegenwärtigkeit zu, die ihre Basis im Understatement fand. (D. Gröbing)

 

Vergnügliche Runde auf dem Karussell des Lebens
(Nürtinger Zeitung vom 16.12.2003)
Wenn man den Meigl Hoffmann auf der Bühne stehen sieht (...), dann wähnt man, der Superstar der Goldenen Zwanziger sei leibhaftig auferstanden. Welch ein Erz-Komödiant der Meigl Hoffmann doch ist! Die große Leipziger Kabarett-Tradition, sie bringt eben immer wieder ganz tolle Talente hervor. Und dieser junge Mann, er ist ganz sicher eines der besten und hoffnungsvollsten. Seine Verwandlungskunst fasziniert in jeder kleinen Szene des Abends, seine Grimassen sind elefantös, ..., Gestik, Mimik, sie stimmen bis ins kleinste Detail, das mit Liebe und Hingabe ausgestaltet ist. Vom Erstklässler bis zur hochbetagten Oma, die die Schellack-Platten des Originals noch im Sender Posen gehört hatte, freuten sich alle an Hoffmann und Wolf (der nicht nur ein kongenialer Begleiter am Flügel war, sondern die Facetten der Chansons bis in den winzigsten Winkel ausleuchtete und ein nicht zu unterschätzender Mitgestalter dieses Abends war), lachten miteinander, klatschten frenetisch miteinander. (J. Gerrmann)

 

Meigl Hoffmann gastierte mit seinem umjubelten Otto-Reuter-Abend im Naunhofer Bürgersaal
(LVZ Naunhof vom 13.10.2003)
Wie er schon dasteht - als wär's einer dieser feinen Oberkellner aus dem Berlin der 20er, der das Leben kennt, den nichts mehr erschüttern kann, der es nur noch kommentiert: Da werden die R's dramatisch gerollt, die Vokale lang gezogen, das Gesicht in alle möglichen Grimassen gelegt. "Mensch, komm bloß nicht auf die Welt" rät Reuter alias Hoffmann, ... Kaum war das gesungene Votum verklungen, sehnte das begeisterte Publikum schon die nächsten Betrachtungen herbei.
Klar, dass Meigl Hoffmann und sein Partner am Klavier, Karsten Wolf, nicht ohne Zugabe aus dem Bürgerhaus kamen.

 

Auf Otto Reutters Spuren
(Wiesbadener Tagblatt vom 09.02.2004)
Wie das zum Leben erweckte Bild stand der Leipziger Kabarettist Meigl Hoffmann neben der Staffelei. Eine schon optisch frappierende Ähnlichkeit mit dem Sänger, den er an diesem Abend verkörperte, trug zur Authentizität des Programms "Lass dir bloß die Nase ändern" bei.
Hoffmann, der von dem ausgezeichneten Pianist Karsten Wolf begleitet wurde, hat das Original genau studiert. Mit lustig aufgerissenen Augen und gerolltem R intonierte der Leipziger die größten Hits von Otto Reutter, von denen am bekanntesten wohl "Der Überzieher" ist... Doch unter all dem Humor sind in Reutters Texten oft Melancholie und Weltenüberdrüssigkeit verborgen, die Hoffmann merklich berührend auch durchscheinen ließ.

 

Verzauberte Illusionen im alten Ballsaal - Varieté-Show "Kolossal"
(LVZ vom 19.02.2005)
"Ach was sind die Zeiten schlecht" singt Hoffmann (Karsten Wolf brillant am Klavier), und das ist heutzutage natürlich ziemlich passend. Aber er zitiert nicht bloß das künstlerische Vorbild Otto Reutter (und aus seinem eigenen Reutter-Programm), sondern aktualisiert wie der große Meister des Couplets Textzeilen, setzt satirische Akzente, bezieht die Atmosphäre des morbiden Saals in seine Überleitungen ein ... Der Kabarettist wildert hier im fremden Revier - und beweist dabei Entertainer-Qualitäten. Ein Performer im Reutter-Outfit, der die Figur zeitlos erscheinen lässt und so ins Heute transportiert. (B. Locker)

 

"Das ist eine Gnade für mich"
(Volksstimme - Kreisanzeiger Gardelegen vom 20.06.2005)
Das Programm "Lass Dir bloß die Nase ändern" von Meigl Hoffmann und Karsten Wolf war ganz sicher einer der Höhepunkte des 2. Kleinen Reutterfestes am Wochenende in Gardelegen... Hoffmann ist die Verehrung für den Künstler aus Gardelegen anzumerken. Als es am Ende des Programms Blumen für die Künstler gibt, bedankt sich Meigl Hoffmann bei den Gardelegern:,, Dass ich heute hier sein darf, an meinem Geburtstag in der Geburtstadt Reutters, das ist wirklich eine Gnade". Sagt's und wischt sich eine Träne weg, bevor er bei der nächsten Zugabe wieder ganz in seiner Aufgabe gefangen ist. (G. Riecke)

 

Alles weg'n de Leut
(Altmarkzeitung vom 20.06.2005)
Fast regungslos, die Hände vor dem Bauch gefaltet, gibt Hoffmann Reutter zum Besten. Er rollt die Augen und das R, wie Reutter selbst es nicht hätte besser machen können. Meigl Hoffmann wird zu Reutter und das Publikum fühlt sich in die 20er Jahre, in den Berliner Wintergarten versetzt... Die zwei Künstler verstehen sich offenbar ohne Worte, die Klavierbegleitung ist spritzig, verhalten, laut und leise und immer genau auf den Punkt...Mit viel Applaus und Blumen verabschieden die Gardelegener ihre Gäste und machen so deutlich, dass sie gegen ein Wiedersehen in ihrer Stadt nichts einzuwenden haben. (G. Riecke)

 

Fun und phantastisch: das Mimuse-Varieté
(Langenhagener Zeitung vom 20.11.2006)
Hoffmann von den Leipziger "academixern" trug den Löwenanteil des Programms. Kompetent begleitet von Karsten Wolf am Klavier präsentierte sich der Sachse als hervorragender Interpret von Reutter-Couplets. (R. Breitkopf)